Urkräuter
← Alle Rezepte

⚗️ Spagyrische Johanniskraut-Essenz (Heimversion)

Spagyrik · Fortgeschritten · 8 Wochen

Bezugskraut: Johanniskraut

Sicherheitshinweis: Nur nach ärztlicher Rücksprache

Vor der Anwendung ärztlich oder fachkundig abklären lassen.

STARKE WECHSELWIRKUNGEN: Cyclosporin, Antikoagulantien (Marcumar), HIV-Mittel, Antidepressiva, Pille — alle verlieren an Wirkung! Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung) — Sonnenschutz! Schwere Depression: Arzt!

Zutaten

  • 100g frische Johanniskrautblüten (Mercurius/Sulfur)
  • 200ml 45%iger Alkohol (für Mercurius-Extrakt)
  • Ofen für Veraschung (Sal)
  • destilliertes Wasser für Salzextraktion

Zubereitung

  1. SCHRITT 1 — MERCURIUS + SULFUR: Frische Blüten in Alkohol einlegen, 4 Wochen dunkel — roter Auszug entsteht. Abseihen, Flüssigkeit aufbewahren.
  2. SCHRITT 2 — SAL (Veraschung): Verbliebene Pflanzenmasse bei 300°C im Ofen verbrennen bis grauweiße Asche entsteht (30–60 Min). Muss vollständig verkohlt sein.
  3. SCHRITT 3 — Salze extrahieren: Asche mit 3-facher Menge destilliertem Wasser übergießen. 24 Std stehen, durch Kaffeefilter abseihen. Flüssigkeit vorsichtig einreduzieren bis trockene weiße Salze sichtbar werden.
  4. SCHRITT 4 — COAGULA: Pflanzensalze in den Alkohol-Extrakt aus Schritt 1 geben. 2 Wochen ziehen lassen, täglich schütteln.
  5. SCHRITT 5: Durch feinstes Papierfilter abseihen. In dunkle Tropffläschchen füllen.

Anwendung

5–10 Tropfen in Wasser, 3× tägl. Bei Depressiver Verstimmung, Nervenschmerzen, Erschöpfung. Wirkung tiefer und nachhaltiger als klassische Tinktur.

Hinweis

Spagyriker behaupten: Die Pflanzensalze (Sal) öffnen die Zellen für Aufnahme der Wirkstoffe. Wissenschaftlich nicht belegt — aber 500 Jahre Tradition und wachsende Patientencommunity.